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07.09.2010 - 11:11 Uhr
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TOP-15 Liste der Witze
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Heimtückische Gehirnmanipulation
Hans: In der Zeitung steht, daß es Parasiten gibt, die bei ihren Wirten Verhaltensänderungen auslösen, um sich möglichst effektiv auszubreiten. Emil: Wie soll ich mir das vorstellen? Hans: Ich gebe Dir ein Beispiel: Mäuse, die sich mit dem Hundespulwurm (Toxocara canis) infizieren, verlieren unter anderem ihre Scheu vor Neuem. Das erhöht ihr Risiko, von Fuchs, Katze oder Hund gefressen zu werden. Das ist eine rafinierte Übertragungs-Strategie. Emil: Mache mir bitte keine Angst. Das ist hoffentlich eine seltene Ausnahme. Hans: Nein! Nein! Leider nicht! Der Parasit Toxoplasma gondii geht auch so vor. Er wandert in den Kopf von Maus oder Ratte. Dort greift er in bestimmte Hirnfunktionen ein. Statt vor Katzen-Geruch zu flüchten, zeigen die Nager dann gerade daran ein fatales Interesse. So sind sie schnell das Opfer ihrer Freßfeinde und der Parasit breitet sich weiter aus. Emil: Das ist ja furchtbar. Jetzt bin ich mehr als beunruhigt. Hans: Zurecht! Über 50 % der Bevölkerung lebt bereits mit einem Parasit im Kopf. Emil: Jetzt verstehe ich auch, woher die Tierliebe kommt: Gehirnmanipulation durch Parasiten; übertragen von Hund und Katze. Vier Hinweise zum leider ernsten Hintergrund des Witzes: - Kinder rechtzeitig über die Gefahren aufklären. - Für Menschen gefährlich ist zum Beispiel der Kontakt mit Kot von Katze und Hund, aber auch der Verzehr von rohem Fleisch infizierter Nutztiere. - Eine Blutuntersuchung schafft schnell Klarheit, ob man betroffen ist. - Mehr Informationen liefern Suchmaschinen unter den Begriffen “Toxocara canis” und “Toxoplasma gondii”.
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| Rubrik:
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Tierwitze
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| Eingetragen am:
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09.08.2008
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| Bewertet mit:
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9.2 von 10 möglichen Punkten
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| Diesen Eintrag:
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